Hara-Shiatsu


Was ist Shiatsu?

 

Die Ursprünge liegen in den traditionellen chinesischen und japanischen Gesundheits­lehren. Übersetzt bedeutet „shi“ Finger und „atsu“ Druck – im Sinne aufmerksamer, achtsamer Berührung, die mit Fingerspitzen, Handballen, Ellenbogen, Knien oder Füßen ausgeübt wird.

 


 Wie wirkt Shiatsu?

 

Das größte Potenzial von Shiatsu liegt in der Vorsorge, der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Organismus und einer Steigerung des körperlichen Wohlbefindens.

  • Schmerzen am Bewegungsapparat (Rücken, Hüfte, Schultern, Ischias, Bandscheiben etc.)
  • Verspannungen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Verdauungsbeschwerden
  • Burn Out/Depression
  • Menstruationsprobleme
  • Kinderwunsch, begleitend während und nach der Schwangerschaft
  • Schlafstörungen
  • Angst und Panikattacken
  • Unruhe, Nervosität
  • Müdigkeit, Energielosigkeit
  • Unterstützung bei Entwicklungs- u. Wachstumsprozessen

Hinweis: Shiatsu ist eine gewerbliche Behandlungsmethode und kann keine medizinische Behandlung ersetzen.

 

Wie wird Shiatsu praktiziert?

 

In bequemer Kleidung wird Shiatsu am Boden auf einer Matte ausgeübt und nutzt eine Vielzahl vitalisierender Techniken wie Dehnungen, Rotationen und Schaukeln.

Des weiteren können Moxa und Schröpfen eingesetzt werden.



Weitere Anwendungsmöglichkeiten

Moxa: Moxibustion, auch Moxa-Therapie oder kurz Moxen, bezeichnet den Vorgang der Erwärmung von speziellen Punkten des Körpers. Die Therapie wurde in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entwickelt. Die Moxawolle (getrockneter Beifuss) enthält unter anderem ätherische Öle, darunter Cineol und Thujaöl, außerdem Cholin, Harze und Tannin. In der traditionellen chinesischen Medizin regt Moxa den Fluss des ’Qi an und wirkte gegen so genannte „kalte“ Zustände.


Schröpfen: Das Schröpfen ist eine Jahrtausende alte Therapieform. Es werden Schröpfgläser mittels Unterdruck auf die Haut aufgebracht. Je nach Behandlung verbleiben die Gläser auf einem Punkt (Muskel, Akupunkturpunkt) oder können bewegend eingesetzt werden. Je nach Stagnation-, Fülle- oder Leere-Zustand können durch den Unterdruck Hämatome auftreten. Diese sind gewollt und regen das Lymphsystem an. Nach ca. 1 Woche sind diese wieder verschwunden. 


Ingwerkompresse: Die Ingwerkompresse ist ein mit Ingwer gefülltes Tuch, das in warmes Wasser getaucht wird und anschliessend auf ausgewählten Stellen des Körper platziert wird. Die bewegende und wärmende Wirkung des Ingwers kann gezielt bei Kälte- und Feuchtigkeitsmustern eingesetzt werden. Eine hohe Entspannung durch Wärme und Duft kann eintreten.